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Druckdaten richtig anlegen

Fünf Punkte, die 90 Prozent aller Datenprobleme in der Werbetechnik verursachen.

Zusammenfassung

Für Werbetechnik gelten andere Datenregeln als für Papierdruck. Alles, was geplottet, gefräst oder geschnitten wird, braucht Vektordaten — aus einem Pixelbild lässt sich keine Kontur schneiden. Für großformatige Drucke reichen dagegen 30 bis 50 dpi in Originalgröße, weil der Betrachtungsabstand groß ist. Dazu kommen Beschnitt, CMYK-Farbraum und eine sauber angelegte Schnittkontur.

  • Vektordaten
  • Auflösung
  • Beschnitt
  • CMYK
  • Schnittkontur
  • Pfade
  • PDF/X
Plot & Fräsungzwingend Vektordaten
Großformatdruck30–50 dpi in Originalgröße
Kleinformat300 dpi
Beschnitt3 mm, bei Bannern 5 cm Saumzugabe
FarbraumCMYK, Sonderfarben als Volltonfarbe
FormatePDF, AI, EPS, SVG

Die fünf Regeln

Wer diese fünf Punkte beachtet, hat praktisch nie Datenrückfragen.

Vektor für alles Geschnittene

Plot, Fräsung, Konturschnitt brauchen Pfade, keine Pixel.

Auflösung nach Abstand

Banner 30–50 dpi, Aufkleber 150 dpi, Visitenkarten 300 dpi.

Beschnitt einplanen

3 mm rundum, bei Bannern zusätzlich Saumzugabe für Ösen.

CMYK statt RGB

RGB-Farben verschieben sich beim Druck, besonders leuchtende Töne.

Was ist eine Vektordatei — und warum ist sie so wichtig?

Eine Vektordatei beschreibt Formen als mathematische Pfade, nicht als Punkteraster. Nur so kann ein Schneideplotter der Kontur folgen oder eine Fräse den Buchstaben aus dem Material schneiden. Ein PNG oder JPG — auch in hoher Auflösung — enthält diese Pfadinformation nicht.

Erkennbar ist eine echte Vektordatei daran, dass sie beliebig vergrößert werden kann, ohne unscharf zu werden. Achtung: Ein PDF ist nicht automatisch vektorbasiert — es kann auch nur ein eingebettetes Pixelbild enthalten. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie uns die Datei; wir sagen Ihnen, was drin ist. Falls nötig, vektorisieren wir Ihr Logo nach.

Sichere Formate

  • AI, EPS, SVG — echte Vektorformate
  • PDF nur mit eingebetteten Pfaden
  • Schriften in Pfade umwandeln
  • Schnittkontur als Volltonfarbe CutContour

Datencheck vor dem Versand

01

Format

Liegt die Datei als Vektor vor, wenn geschnitten wird?

02

Schriften

In Pfade umgewandelt, damit nichts ersetzt wird?

03

Größe

Im Originalmaßstab angelegt oder Maßstab notiert?

04

Beschnitt

3 mm rundum, bei Bannern Saumzugabe?

05

Farben

CMYK, Sonderfarben als Volltonfarbe definiert?

Was kostet Datenaufbereitung?

Die Datenprüfung ist bei uns kostenfrei. Nachvektorisieren eines einfachen Logos kostet meist 40 bis 90 €, aufwendige Logos mit Verläufen und vielen Details 120 bis 250 €. Diese Datei gehört anschließend Ihnen und kann für alle weiteren Medien verwendet werden.

Lassen Sie Ihr Logo einmal sauber vektorisieren — die Datei brauchen Sie für Schilder, Fahrzeuge, Stickerei und Druck gleichermaßen.

Häufige Fragen zu Druckdaten

30 bis 50 dpi in Originalgröße genügen, weil der Betrachtungsabstand groß ist. Für Aufkleber sind 150 dpi sinnvoll, für Visitenkarten 300 dpi.

Für Plot und Fräsung braucht es Pfade, die eine Maschine abfahren kann. Ein PNG enthält nur Bildpunkte.

Nein. Ein PDF kann auch nur ein eingebettetes Pixelbild enthalten. Wir prüfen das vor der Produktion.

Die Buchstaben werden zu Formen. So wird die Schrift auch dann korrekt dargestellt, wenn sie auf unserem System nicht installiert ist.

3 mm rundum bei Druckprodukten. Bei Bannern kommt Saumzugabe für die Ösen hinzu — die Maße stimmen wir vorab ab.

Ja. Einfache Logos kosten meist 40 bis 90 €, aufwendige 120 bis 250 €. Die Datei gehört anschließend Ihnen.

Passend dazu

Daten prüfen lassen

Schicken Sie uns Ihre Datei — wir sagen Ihnen kostenfrei, ob sie produktionsfähig ist.